nr. 110: Erziehung

Laut Wikipedia bedeutet Erziehung, „jemandes Geist und Charakter zu bilden und seine Entwicklung zu fördern“. Erziehung in diesem Sinne bedeutet damit, einen starken Eingriff in das Innerste einer Person vorzunehmen, der diese letztlich fundamental prägen bzw. auch verändern kann.

In den vergangenen Jahrzehnten war es eher still um das Thema Erziehung. Ein gesellschaftlicher Konsens angesichts der Konflikte um autoritäre und antiautoritäre Erziehungsstile, um Erziehungsinhalte und –werte, um die geeigneten Orte, Stätten, Institutionen der Erziehung (einschließlich der zugehörigen Personen) war nicht zu erzielen, aber auch allein der Diskurs wurde zumeist nicht geführt.

 

Politicum 110 bietet ein facettenreiches Mosaik zu einem wichtigen Thema, das zu Recht wieder verstärkt aufgegriffen und diskutiert wird. Wir hoffen auf breites Interesse und entsprechendes Lesevergnügen.

(Auszug aus dem Editorial)

Lesen Sie jetzt online:

pdf2

 

 

Icons made by Freepik from www.flaticon.com is licensed by CC BY 3.0

nr. 109: „Grenz-Erfahrungen“

Grenze bedeutet Rand eines Raumes und in diesem Sinne Begrenzung, Eingrenzung, Abgrenzung und Ausgrenzung. Ein Charakteristikum von Grenze ist jedoch die Janusköpfigkeit: Eingrenzen und Ausgrenzen. Grenzen werden zwischen Staaten gezogen, Grenzen werden aber auch von Menschen zwischen Menschen errichtet: zwischen dem Ich und dem Anderen, dem Fremden.

Wir freuen uns, mit Politicum 109 ein spannendes und interessantes Heft zu einem gerade für die Steiermark wichtigen Thema vorlegen zu können, und sind überzeugt, damit zum Nachdenken über Grenzen und für Initiativen zur Entgrenzung einen nicht unbedeutenden Beitrag leisten zu können.

(Auszug aus dem Editorial)

Lesen Sie jetzt online:

pdf2

 

 

Icons made by Freepik from www.flaticon.com is licensed by CC BY 3.0

nr. 108: Europarat

Das Jahr 2009 markiert für den Europarat drei Jubiläen: Erstens den 60. Jahrestag der Gründung dieser Organisation (5. Mai 1949), zweitens das 50-jährige Bestandsjubiläum des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR), der im Jahre 1959 eingerichtet wurde, und drittens das 20-jährigen Bestehen des Europäischen Komitees zur Verhütung von Folter und unmenschlicher und erniedrigender Behandlung oder Strafe (CPT).

Der Europarat hat derzeit 47 Mitgliedsstaaten und bildet ein wichtiges Bindeglied zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und den europäischen Union und den europäischen Nichtmitgliedsstaaten.

 

Mit politicum 108 können wir stolz ein umfassendes und buntes Überblicksdokument über eine der wichtigsten Institutionen Europas präsentieren, das sowohl aus Wissenschaft als auch Praxis wichtige Einblicke verschafft und wohl dazu dienen kann, den Europarat – zurecht – wieder mehr aus seinem Schatten hervortreten zu lassen.

(Auszug aus dem Editorial)

nr. 107: Sie waren die Ersten: Steirische Politikerinnen

Sie waren die Ersten… Auf Anregung von Landeshauptmann-Stv. Hermann Schützenhöfer geht das vorliegende politicum den steirischen Politikerinnen der ersten Stunde und den Entwicklungslinien der Beteiligung der Frauen in der steirischen Politik von Beginn der Republik bis in unsere Tage nach. Dieses Bemühen um eine ersten umfassende Aufarbeitung der Rolle der steirischen Politikerinnen fällt mit dem 90-Jahr-Jubiläum der Parlamentswahlen vom Februar 1919 zusammen, bei denen Frauen in Österreich erstmals aufgrund des nun tatsächlich allgemeinen Wahlrechts wahlberechtigt waren.

 

Wir freuen uns, mit politicum 107 ein erstes umfassendes Dokument über die Rolle steirischer Politikerinnen vom Beginn der Republik bis heute vorlegen zu können.

(Auszug aus dem Editorial)

Lesen Sie jetzt online:

pdf2

 

 

Icons made by Freepik from www.flaticon.com is licensed by CC BY 3.0

nr. 106: Reform des Gesundheitssystems

Die Reform des Gesundheitssystems zählt seit einiger Zeit zu den Top-Agenden der Politik, in Österreich, aber auch in anderen Ländern Europas und der Welt. Bisher scheiterten nachhaltige Veränderungen in Österreich – deren Notwendigkeit allgemein vor allem mit der Veränderung der Bevölkerungsstruktur, den Verbesserungen (und damit Verteuerungen) in der Medizin sowie den akut gewordenen finanziellen Leistungsgrenzen des Sozialstaates begründet wird – insbesondere an den unterschiedlichen Interessenslagen vieler Akteure und Institutionen. Den Hauptbetroffenen, den Bürgerinnen und Bürgern, Betroffene einerseits als (potentiell) kranke Menschen, andererseits als Steuerzahler, kam und kommt in diesem politischen Prozessen (bisher) freilich eine bloß untergeordnete Rolle zu.

 

Politicum 106 ist ein inhaltlich farbiges Heft mit informativen, aber auch kontroversiellen Beiträgen, das einen wertvollen Beitrag zu einer sachadäquaten Diskussion über die Zukunft unseres Gesundheitssystems zu leisten imstande sein wird.

 

(Auszug aus dem Editorial)

nr. 105: Steuerreform

In Österreich wird es in naher Zukunft eine größere „Steuerreform“ geben. Dazu bekennen sich nicht nur seit längerem die politisch Verantwortlichen in unserem Land, sondern auch die Notwendigkeit einer solchen wird insbesondere unter den Gesichtspunkten Wirtschaftsbelebung, Standortsicherung und Einkommensgerechtigkeit von vielen Forschern immer wieder aufgezeigt. Freilich ist die politische Diskussion über das „Ob“ dieser Steuerreform wesentlich weniger kontroversiell als jene über das „Wann“ und vor allem über das „Wie“ und das „Wieviel“. Wissenschaftler und Interessensvertreter, ganz besonders aber Politiker erheben bereits unterschiedliche Forderungen, welche Stoßrichtung und Ziele, welches Ausmaß diese Steuerreform haben soll und wann der beste Zeitpunkt dafür ist.

 

Mit politcum 105 können wir ein spannendes Heft präsentieren, in dem die Hintergründe, möglichen Zielrichtungen, Wechselwirkungen und Folgen der kommenden österreichischen Steuerreform ein- und tiefgehend aufgezeigt und analysiert werden. Es kann sowohl dem interessierten Leser als auch den politisch Verantwortlichen wertvolle Informationen und Anregungen für die noch weiter zu führende politische Diskussion bieten.

 

(Auszug aus dem Editorial)

nr. 104: EURO 2008

Die gemeinsam von Österreich und der Schweiz ausgerichtete Fußball-UEFA-Europameisterschaft „EURO 2008“ zählt zu den größten und wichtigsten Sportereignissen in der Geschichte unseres Landes. Nicht nur weil auch für viele Österreicherinnen und Österreicher Fußball die schönste Nebensache der Welt ist. Die EURO 2008 hat über die Freude am Fußballsport hinaus enorme wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Auswirkungen.

 

Politicum 104 beleuchtet die EURO 2008 aus verschiedensten Blickwinkeln und bietet dabei interessante und vielfältige Informationen, Einblicke und Überlegungen. Wir hoffen, mit diesem Heft zu über das bloße Fußballvergnügen (oder Fußballleid) hinausgehenden Einschätzungen diese Großereignisses beitragen zu können.

 

(Auszug aus dem Editorial)

Lesen Sie jetzt online:

pdf2

 

 

Icons made by Freepik from www.flaticon.com is licensed by CC BY 3.0

nr. 103: Stadtentwicklung

„Das 21. Jahrhundert ist das erste wahrhaft ‚urbane’ Jahrhundert“ – so verlautete „Der Spiegel“ angesichts der Tatsache, dass seit kurzem zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit mehr Menschen in Städten als am Land leben. Die Entwicklung der Städte stellt daher eine ganz wesentliche Frage dar, der das vorliegende politicum – aus Anlass der Grazer Gemeinderatswahlen am 20. Jänner 2008 – intensiv nachgehen will.

 

Politicum 103 beinhaltet eine Reihe von interessanten Informationen, tiefgehenden Überlegungen und spannenden Vorschlägen zur Entwicklung von Städten, allgemein und mit einem Fokus auf Graz. Wir hoffen, dass dieses Heft damit auf fruchtbaren Boden stößt und entsprechende Resonanz findet.

 

(Auszug aus dem Editorial)

 

Lesen Sie jetzt online:

pdf2

 

 

Icons made by Freepik from www.flaticon.com is licensed by CC BY 3.0

nr. 102: 1918 – Der Beginn der Republik

2008 wird ein Be- und Gedenkjahr in vielfacher Hinsicht sein Vor 90 Jahren ging der Erste Weltkrieg zu Ende, brachen in Europa die großen Imperien zusammen, das Deutsche Kaisserreich, das Russische Zarenreich, das Osmanische Reich und letztlich auch die Habsburger Doppelmonarchie. Das lange 19. Jahrhundert, die gute alte Ordnung, die der Wiener Fürst Metternich geschaffen hatte, war an ihr Ende gekommen.

 

Das vorliegende politicum 102 konzentriert sich – ähnlich wie die Republiksausstellung – auf das Jahr 1918 als das Ausgangsjahr für die Etablierung der Republik. Freilich kann gerade die Geschichte Österreichs im 20. Jahrhundert nicht ohne die entscheidenden Entwicklungsstränge, die mitunter weit in die Vergangenheit zurückreichen, verstanden werden. Sie müssen in diesem politicum naturgemäß zu kurz kommen. Hier darf auf die vorhandene Literatur verwiesen werden.

 

Wir sind sicher, mit politicum 102 ein spannendes und inhaltsreiches Dokument über die Entstehung der Republik, Rahmenbedingungen und Begleitumstände vorlegen und damit einen weiteren, neu akzentuierten Baustein zur Diskussion im Gedenkjahr 2008 beisteuern zu können.

 

(Auszug aus dem Editorial)

nr. 101: Klimaschutz und Umweltpolitik

Grün hat in der Grünen Mark, im grünen Herzen Europas eine gute und starke Tradition. Schon im 1972 gestarteten landespolitischen Langzeitprogramm „Modell Steiermark“ widmete die Steirische Volkspartei ein ausführliches Kapitel der Umwelt, unter dem nach wie vor treffenden Schlagwort „Gesunde Umwelt – Schöneres Leben“.

Umweltschutz, Klimaschutz und nachhaltige Energiegenetik waren für das politicum von Beginn an wichtige Themen – bereits im ersten Jahr und den Bogen schlagend bis zur Nr. 100, in der wir programmatisch Helga Kromp-Kolb, die Klimaforscherin und österreichische Wissenschafterin des Jahres 2006, zum Thema „Welche Bedeutung haben Umwelt und Klima für unsere Zukunft?“ um einen Beitrag gebeten haben.

 

Wir sind überzeugt, mit politicum 101 wieder einen fruchtbringenden Akzent zu einer äußerst aktuellen und notwendigen Diskussion beisteuern zu können. Neben Informationen und grundlegenden Positionen finden sich in dieser Ausgabe auch praktische Handlungsanregungen an die Politik und den Einzelnen, die ihren Teil zur Verbesserung und nachhaltigen Sicherung unserer Umwelt beitragen mögen.

 

(Auszug aus dem Editorial)